2026.09.08 - Oberpfalzrundfahrt
Nach ein paar Besorgungen und einem Friseurbesuch stellte ich mein Auto wieder in die Garage. Auf dem Weg dorthin kam ich an meiner „Dicken“ vorbei und dachte mir: Warum eigentlich nicht? Wenn das Wetter schon bald nicht mehr so sonnig und warm sein soll wie heute, könnte man doch noch eine kleine Spontantour ohne große Vorbereitung unternehmen.
Gedacht – getan! Schnell nach oben, umgezogen, rauf auf den Bock und los. Einfach mal ein bekanntes Mittagsziel eingeben und schauen, wo es hingeht. Wo war ich denn schon lange nicht mehr? Genau – am Happurger Stausee und im dortigen Terrassenrestaurant.
Google Maps bot mir gleich drei verschiedene autobahnfreie Strecken an. Die Entscheidung fiel natürlich auf die kurvigste Variante und schon ging es los.
Dort angekommen, war die Speisenauswahl schnell getroffen. Ich entschied mich für Schwammerl mit Semmelknödeln, die ich bei dem schönen Wetter und der Aussicht richtig genießen konnte.
Der nächste Stopp sollte der kleine Russweiher bei Eschenbach werden. Vielleicht noch gemütlich eine Tasse Kaffee trinken und ein bisschen die Beine vertreten. Ziel eingegeben und weiter ging’s.
Dort angekommen musste ich allerdings feststellen, dass der Laden leider geschlossen hatte. Und das bei 28 Grad! Also ehrlich gesagt, ziemlich unverständlich. 😄
Na gut, weiter ging’s Richtung Flossenbürg. Von dort aus wollte ich die tolle, kurvenreiche Straße Richtung Waidhaus unter die Räder nehmen. Eine Strecke, die immer wieder richtig Spaß macht. In Waidhaus angekommen, ging es anschließend noch kurz über die Grenze nach Tschechien, um gleich auch noch den Tank zu füllen. Wenn man schon mal dort ist … 😉
Nach einer kleinen Kaffeepause in Waidhaus führte mich der Weg dann weiter Richtung Schwarzenfeld und Ammerthal nach Sulzbach-Rosenberg zu meinem Kumpel. Leider war der nicht zu Hause, also blieb nur noch eins: Heimweg antreten.
Am Ende wurden aus der spontanen Idee vom Vormittag gut 300 Kilometer. Und was soll ich sagen: Es hat sich absolut gelohnt!
Es waren richtig schöne, kurvige Abschnitte dabei, schattige Waldstrecken, vorbei an Seen und entlang unterschiedlichster Flüsse und Bäche. Dazu die eine oder andere Sehenswürdigkeit, die man während der Fahrt so nebenbei bestaunen konnte. Genau das macht für mich eine solche Tour aus: kein großer Plan, kein Zeitdruck und einfach mal schauen, wohin einen die Straße führt.
Fazit: Ein richtig geiler Biker-Tag, der spontan entstanden ist und dadurch vielleicht gerade deshalb so viel Spaß gemacht hat. 🏍️😎
Manchmal braucht’s eben keinen großen Plan – sondern nur gutes Wetter, ein Moped und ein bisschen Lust aufs Cruisen
