2026.08.02 - Eger
Tour nach Eger in Tschechien
Die Wettervorhersage kündigte für den Sonntag endlich wieder Temperaturen an, die man als Motorradfahrer guten Gewissens als „menschenwürdig“ bezeichnen konnte. Also schnappte ich mir das Handy und fragte meinen Bikerkameraden Xaver, ob er Lust auf eine kleine Tour Richtung Eger hätte. Die Antwort kam prompt und fiel erfreulich positiv aus.
Unsere Route führte uns zunächst über Waidhaus, wo wir bei einer gemütlichen Kaffeepause die ersten Benzingespräche des Tages führten. Von dort ging es weiter über Flossenbürg zum Skalka-Stausee bei Eger. Dort hatte ich bereits 2021 einen Zwischenstopp eingelegt und mir in dem direkt am Wasser gelegenen Restaurant einen hervorragenden Zander schmecken lassen. Da man gute Erfahrungen bekanntlich nicht einfach ignoriert, kehrten wir auch diesmal wieder dort ein. Während bei mir erneut Fisch auf dem Teller landete, entschied sich Xaver für ein Gulasch.
Besonders erwähnenswert ist, dass Xaver großzügigerweise die Rechnung übernahm. Ob das nun echte Kameradschaft oder doch eher Mitleid mit einem armen Rentner war, lasse ich mal offen. Auf jeden Fall nochmals ein herzliches Dankeschön dafür.
Gut gestärkt machten wir anschließend noch einen kurzen Abstecher in die Egerer Altstadt. Ziel war es, ein paar schöne Fotomotive vor die Linse zu bekommen. Das gelang zwar nur teilweise, aber ein paar brauchbare Aufnahmen sprangen dennoch heraus. Mehr kann man von Fotografen meines Kalibers schließlich nicht immer erwarten.
Auf dem Heimweg legten wir noch einen Stopp am Oberpfälzer „Gardasee“ bei Eschenbach ein. Offiziell heißt das Gewässer zwar „Kleiner Mühlweiher“, aber dieser Name klingt einfach zu unspektakulär für einen See mit solch großem Anspruch. Bei Kaffee und Cappuccino genossen wir die letzte Pause des Tages, bevor es über Grafenwöhr zurück Richtung Amberg und schließlich nach Theuern ging.
Fazit: Ein rundum gelungener Sonntag mit angenehmen Temperaturen, schönen Straßen, gutem Essen und bester Gesellschaft. Und das Beste daran: Die Voge durfte endlich wieder einmal Auslauf genießen, nachdem sie seit meiner Ungarn-Tour in der Garage auf ihren nächsten Einsatz gewartet hatte.
