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„Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.” (Kurt Tucholsky)

2025.08.14-18 Frankreich

Frankreichtour vom 14. bis 18. August

Nach etlichen Verschiebungen und so mancher unerwarteten Hürde war es am 14. August endlich so weit: Ich konnte meine lang ersehnte Frankreichtour beginnen! Schon lange hatte ich davon geträumt, mich auf eine Reise von über 4.400 Kilometern zu begeben – von der Vulkaneifel über die Normandie, weiter in den Süden bis an die spanische Grenze, durch die Pyrenäen und schließlich über den Genfer See zurück nach Deutschland.

Doch wie es im Leben oft ist, kam alles ein wenig anders als geplant. Bereits am zweiten Tag meldete sich mein linkes Knie schmerzhaft zu Wort – laut meinem Hausarzt ein Zeichen beginnender Arthrose. Die große Runde musste ich also schweren Herzens abbrechen.

Aber aufgeben? Keine Option! Mein größter Herzenswunsch dieser Reise blieb bestehen: den legendären Mont Saint-Michel zu erreichen. Und genau das habe ich geschafft! Die folgenden Bilder zeigen euch ein paar Eindrücke von diesem magischen Ort und dem Weg dorthin – eine Reise, die trotz aller Hindernisse unvergesslich bleibt.


Tag 1 - Theuern nach Gillenfeld 497 km

Würzburg 1

Würzburg 2

Würzburg 3

Alf

Ankunft in Gillenfeld (Vulkaneifel)

Zelt steht

Vulkansee

Tag 2 - Gillenfeld nach Marchiennes 348 km

Von Deutschland nach Luxemburg über Belgien nach Frankreich.

Dasburg in der Südeifel an der Grenze zu Luxemburg

Bastogne (Belgien)

Bastogne (Belgien) Pfarrkirche St. Peter

Herrlicher Frühstückskaffe in Bastogne

Rochefort (Belgien) Kirche Mariä Heimsuchung

​Campingplatz in Marchiennes (Frankreich)

Mein Abendessen?

Eier tun's auch ;-)

Tag 3 - Von Marchiennes zum Omaha Beach 413 km

Tag 3 - Omaha Beach Impressionen

Formigny-la-Bataille Frankreich

Meine Unterkunft für 2 Tage

Blick vom Mobilhome aus.

Abgang zum Ufer, vorbei an alten Stellungen der Wehrmacht.

Omaha Beach von oben.

Der Strand von der Landungsbrücke aus gesehen 1

Der Strand von der Landungsbrücke aus gesehen 2

Der Strand von der Landungsbrücke aus gesehen 3

Der Strand von der Landungsbrücke aus gesehen 4

Strandpromenade

mit Moped

Blick zu der Landungsbrücke 1

Blick zu der Landungsbrücke 2

Tag 4 - Fahrt zum Le Mont Saint Michael und zurück. 260 km

Le Mont Saint Michael und D-Day Museum

Aufbruch zum Mont Saint Michael

D-Day Museum direkt oberhalb des Omaha Beach.

Hier wird Ganzjährig das 80 jährige Jubiläum gefeiert.  Im Bild, eine deutsche 20 mm Flak aus dem 2. Weltkrieg.

Schweres stationäres Geschütz zur Verteidigung des Strandes.

Amerikanischer Sherman Panzer der von deutschen Geschossen ausser Gefecht gesetzt wurde.

Zielsicher im Doppelpack.

Sturmgeschütz III, läuft immer noch. Deutsche Wertarbeit eben.

Sicher die Frau oder Mutter des Kommandanten.

SdKfZ. 222 Leichter Spähwagen, der auch noch voll funktionsfähig ist.

Tag 5 - Paris-Tunnel, 17,3 Std. & 1.247 km – ein Tag auf der GS, den ich nicht vergesse.

Wie schon erwähnt, musste ich meine Tour am fünften Tag abbrechen und machte mich um 07:40 Uhr auf den Heimweg. Dass daraus eine epische Heimreise auf zwei Rädern werden würde, hätte ich mir nicht träumen lassen.

Der Tag begann gleich mit einem digitalen Tiefschlag: Meine treue Navigations-App Google Maps streikte. Zuhause fand ich heraus: Datenvolumen auf null – mein Smartphone also im „Winterschlafmodus“. Alles lud so langsam, dass ich das Gefühl hatte, mein Handy kurbelt selbst. Also dachte ich mir: „Kein Problem, Autobahn nach Hause, das schaffst du auch ohne Navi.“ Klingt einfach – dachte ich zumindest.

Bis Paris. Dort schickte mich die A13 in einen Tunnel, der wohl als Escape Room für Motorradfahrer konzipiert war. Mitten im Tunnel: Schluss. Keine Schilder, keine Hinweise, nur Dunkelheit und Chaos. Ich hätte nicht gestaunt, wenn da ein Schild gestanden hätte: „Ab hier viel Glück, such dir selbst den Weg!“ Das Ergebnis: 150 Kilometer Umweg. Mein am Vorabend gebuchtes Hotel konnte ich damit abhaken. Also Planänderung: Heim in einem Rutsch, ob ich oder meine GS wollten oder nicht.

Am Ende hatte ich 1.247 Kilometer auf der Uhr, in 17 Stunden und 20 Minuten – meine BMW lief wie ein Uhrwerk, ich fast genauso. Nach fünf Tankstopps, ein Viertelliter Öl für die GS und zwei Kaffee plus eine Cola für mich, endete die Odyssee. Ich glaube, mein Moped hat am Ende mehr Energie übrig gehabt als ich. Um 00:57 Uhr rollte ich völlig durchgefroren und fix und fertig in Theuern ein, aber auch mit einem Grinsen im Helm: Challenge completed. Eine heiße Dusche und das Leben war wieder schön. Und eins weiß ich jetzt: Pariser Tunnel? - Nein Danke!

Unsortiertes im Hochformat

Saint Saens (Frankreich)

Totes (Frankreich)

Totes (Frankreich)

Rochefort (Belgien)

Le Mont Saint Michael

Isigny le Buat (Frankreich)

Sherman Panzer im DDay Museum

Nach 9 Stunden auf dem Moped, einfach mal Pause machen.